ERIK OLDENHOF
schilderijen 1999 - 2001

VORBESICHTIGUNG Samstag, 7.12.2002 von 11.00 - 15.00 Uhr
VERNISSAGE am Sonntag, 8.Dezember 2002, von 11.30 - 17.00 Uhr

Der Künstler wird anwesend sein.
Einführung um 12 Uhr durch Diözesankonservator Wolfgang URBAN / Rottenburg
 ERIK OLDENHOF
 Ohne Titel

 115 x 140, Öl auf Leinwand
 2001 - Katalog S.71



1951 geboren in Nijmegen
lebt und arbeitet in Amsterdam

Ausstellungen (Auswahl)
1984 W 13 9, Amsterdam
1986 Forma Aktua Pinakotheek, Groningen
1987 Bouwfonds Nederlandse Gemeenten, Hoevelaken
1988 Galleri Weinberger, Kopenhagen (DK)
1990 Galerie van Dijk, Den Haag
1991 Molenwater, Middelburg
        New Court Gallery,Kopenhagen (DK)
1993 Ministerie van WVC, Rijswijk
        Galerie Erdmann, Heerde
1994 Iona Stichting, Amsterdam
1994 Galerie de Reiger, Utrecht (ebenso 86/89/91)
1995 Catharinakapel, Harderwijk
        AZN St. Radboud, Nijmegen
        Kunst RAI 1995, Galerie BMB, Amsterdam
1996 Link The Contemporary Art Gallery, Den Haag
1996 Galerie Schuwirth & van Noorden, Maastricht
1997 Art Angels, Diemen
1998 AMC Kunststichting, Prof.WH Brummelkamp Galerie,
        Amsterdam
1999 Stadthuis Lelystad
        CVZ, Amstelveen
        Galerie Niejehove, Diepenheim
2000 De Provoost, Brielle
        Kunstverein Plettenberg, Plettenberg/D
        Huis voor Beeidende Kunst, Utrecht (ebenso 97)
2001 Kunstcentrum Marktzeventien, Enschede
        OHRA bankgroep, Arnheim
        Galerie BMB, Amsterdam (ebenso 91/93/95/97/99)
2002 Galerie Nieuw Schoten, Haarlem

Die spontane Malerei des Erik Odenhof
Die Malerei von Erik Oldenhof hat sich in den mehr als zwanzig Jahren seiner Künstlerschaft von sauberer Figuration hin zur lyrischen Abstraktion entwickelt.
Auf dem Fundament seiner Ausbildung an der Amsterdamer Rijksacademie voor Beeldende Kunsten aufbauend, wo er bei Friso ten Holt studierte, entstehen Gruppen/Reihen von Gemälden, die schon in der Frühzeit seiner Künstlerlaufbahn Aufmerksamkeit finden. Arbeiten, die zunächst Verwandtschaft zeigen mit denen der von ihm bewunderten Deutschen Expressionisten sowie der Lyrik und der Farbklänge Henri Matisse's.
Seit 1982 ist sein Werk nonfigurativ und zeigt Berührungspunkte mit z.B. dem des Franzosen Georges Mathieu, der mit seinen kalligrafischen Arbeiten als Aussenseiter der Zweiten Pariser Schule angesehen werden kann, zu der Künstler wie Bissière, Bazaine, de Stael, Landskoy und Miotte gerechnet werden. In den Arbeiten, die nach dieser kalligrafischen Phase4 entstehen, nähert sich sein Werk der "fundamentele schilderkunst". In dieser Form der malerei, die sich Ende der sechziger Jahre entwickelte, folgen die Künstler keinem Kompositionsschema, sondern stellen sich die Frage, wie aus einigen Elementen wie Format und Bildträger - z.B. Bauwolle, Leinen, Holz - sowie Farbauftrag das Bild entsteht. Deutlich ist jede Handlung des Malers zu verfolgen. Jeder Pinselstrich hat seine eigene Geschichte. Der französische Ausdruck "Support - Surface" und der deutsche Begriff "Analytische Malerei" beschreiben treffend diese Art des Malens.
Die aktuellen Arbeiten sind aus einem harmonischen Zusammengehen von analytischer Malerei und geometrischen Motiven entstanden.
Durch das Entwickeln von über- und untereinander liegenden Farbstreifen erhalten die Werke eine spielerisch konstruktivistische Ausstrahlung. Aber es ist nich die konsequente Verwendung von Rechteck, Quadrat und kreis - welche so bezeichnend für den reinen Konstruktivismus ist - es ist der spontane Farbauftrag, der den Bildern ihre starke Expressivität gibt.
Die Bilder von Erik Oldenof stellen dem Rezipienten Fragen über das Wie und das Warum der abstrakten Malerei. Die Antwort wird vom Betrachter kommen - wenn er in die visuellen Fluten diese einmaligen Werkes eintaucht.
Hans Paalman, März 2001