MARLIS GLASER
Neue Arbeiten
Bilder zu Liebesgedichten von Else Lasker-Schüler

20. Januar bis 9. März 2013


VERNISSAGE am Sonntag, 20. Januar 2013 um 11.30


Begrüßung: Margot Gottschick
Musik: Chaim Kapuja, Tübingen
Einführung: Marlies Glaser

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog
"Neue Arbeiten 2008 - 2012"
Bilder über Menschen und Bücher, Bäume und Früchte

1952 geboren in Baltringen (Kreis Biberach)
1973-77 Hochschule für Gestaltung, Bremen
1976-88 Initiative und Mitarbeit an 7 Wandmalereien
in Bremen und Oldenburg
1978 Akademie der Künste, Hamburg
1979-83 Universität Bremen
1984 Künstlerförderung der Stadt Bremen: Projekt
"Portraits aus dem Widerstand"
seit 1984 freischaffende Malerin in Bremen und private Dozententätigkeit (seit 1991 auch in Attenweiler)
1988 Umzug nach Attenweiler

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
(ab 2002 - Auswahl)
2000 Galerie Moderne, Bad Zwischenahn: "Bäume"; Galerie Hölder, Ravensburg: "Gelb und Gold - Die Farbe des Lichts"; Galerie Schloss Mochental: "Kunst aus Oberschwaben"; Landesbank Sigmaringen: "Stilleben"; 2001 Galerie Moderne, Bad Zwischenahn: "Ursprung, Landschaft"; 2002 Galerie Hölder, Ravensburg: "Blau"; Galerie Moderne, Bad Zwischenahn: "Garten-Blicke"; Rietberg, Galerie im Alten Gericht.

Bibliographie
1998 Katalog: Landschaft - Garten - Haus - Stilleben
2004 Katalog: Bilder zu Else Lasker-Schüler. Symbole jüdischer Feiertage und Bäume aus Jerusalem
2007 Katalog: Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum. Bilder über Menschen in Shavai Zion
2008 Katalog: Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum. Bilder über deutschsprache Emigranten und Überlebende und deren Kinder in Israel
2012 Katalog: Neue Arbeiten 2008-2012. Bilder über Menschen und Bücher, Bäume und Früchte.



Der Prozess der Selbstfindung, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk der Künstlerin zieht, bedeutet immer eine Identitätsfindung am Gegenüber. Die philosophische Frage nach dem Sein verbindet Marlis Glaser und Else Lasker-Schüler miteinander. Glasers Bildwerke evozieren eine Unbekümmertheit, die es vermag, unangenehme Gedanken auszublenden. Gleichsam entsteht eine Stimmung, die zum nNachdenken über das Ich einlädt, über Lebensfreude, Liebe, Vergänglichkeit und Verletzlichkeit.
Dr. Barbara Aust-Wegemund, Hamburg




Bild 3-2012 zu "Trieb"
80 x 120 cm, Öl auf Leinwand


Bild 2-2012 zu "Gebet"
60 x 80 cm, Öl auf Leinwand


Bild 10-2012 zu "es kommt der Abend"
25 x 30 cm, Öl auf Leinwand