MARLIS GLASER

Bilder zur Gedichten von Else Lasker-Schüler
Bäume aus Jerusalem
Symbole jodischer Feiertage
13. März bis 13. Mai 2005


VERNISSAGE am Sonntag, 13. März2005 um 11.30


Einführung 12.00 Uhr Donata Höffer, Schauspielerin

Zur Ausstellung erscheint ein neuer Katalog.
Die Galerie ist an diesem Tag bis 17.00 Uhr geöffnet.

Der Künstler wird anwesend sein


MARLIS GLASER
Bild 17 zu "Ein Liebeslied (1911) - Öl auf Lwd, 120 x 80 cm

1952 geboren in Baltringen (Kreis Biberach)
1973-77 Hochschule für Gestaltung, Bremen
1976-88 Initiative und Mitarbeit an 7 Wandmalereien
in Bremen und Oldenburg
1978 Akademie der Künste, Hamburg
1979-83 Universität Bremen
1984 Künstlerförderung der Stadt Bremen: Projekt
"Portraits aus dem Widerstand"
seit 1984 freischaffende Malerin in Bremen und private Dozententätigkeit (seit 1991 auch in Attenweiler)
1988 Umzug nach Attenweiler

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
(Auswahl)
Seit 1982 in Bremen, Oldenburg, Worpswede, Bad Zwischenahn, Remscheid, Oberursel, Regensburg, Immenstaad, Konstanz, Mochental, Ulm, Kressbronn, Biberach, Meersburg, Darmstadt, Rottenburg, hechingen, Tübingen, Ravensburg sowie in Frankreich, Holland und Schweden.

Öffentliche Ankäufe

Graphothek Bremen, Universität Bremen, Bremer Landesbank, Stadt Ehingen, Stadt Laupheim, Regierungspräsidium Tübingen, Museum Ronneby

- Bilder zu Gedichten von Else Lasker-Schüler
- Bäume aus Jerusalem
- Symbole jüdischer Feiertage

Diese drei Themen bilden eine Einheit, in dessen Zentrum die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler steht. In ihrer Dichtung sind Metaphern über bestimmte Pflanzen, Früchte und Bäume ein wesentliches Element.

Die Schauspielerin Donata Höffer gehört zu den rennomiertesten deutschen Schauspielerinnen. Sie absolvierte ihre Ausbildung am angesehenen Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Sie spielte an vielen großen deutschen Bühnen, unter anderem am Thalia-Theater in Hamburg.

Die Lyrikerin Else Lasker-Schüler wurde am 11. Januar 1869 im heutigen Wuppertaler Stadtteil Elberfeld als Tochter einer wohlhabenden jüdischen Familie geboren. 1932 erhielt sie den Kleist-Preis, 1933 verhängten die Nazis ein Publikationsverbot für sie. 1934 übersiedelte sie in die Schweiz, 1937 nach Jerusalem, wo sie am 22. Januar 1945 starb. Der Sprachkritiker Karl Kraus nannte sie "die stärkste, unwegsamste lyrische Erscheinung des modernen Deutschlands". Der Dichter Gottfried Benn die "größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte".