JOACHIM CZICHON
Lyrische Abstraktion
Gemälde 2004 - 2014
1. Februar bis 14. März 2015

VERNISSAGE am Sonntag, 1. Februar 2015, 11.30 Uhr


Einführung:
Dr. Walter Springer, Kunsthistoriker, Tübingen
Der Künstler ist anwesend


Joachim Czichon
Die Kraft der Gedanken II, 2014, Acryl auf Leinwand, 100 x 160 cm

JOACHIM CZICHON

Vita:
1952 geboren in Carlsruhe • Polen 1973-78 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Herbert Kitzel • seit 1976 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland • 1981 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg • 1991 Franz-Joseph-Spiegler-Preis der Galerie Schrade, Schloss Mochental • 1996 Förderpreis zum Lovis-Corinth-Preis der Künstlergilde • Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, Mitglied im Deutschen Künstlerbund • lebt und arbeitet in Bruchsal.

Einzelausstellungen (in Auswahl):
(Auswahl): 2014 ZKM-Kubus, Karlsruhe, Musik-Mal-Aktion – Galerie Stahlberger, Weil am Rhein – Markgräfler Museum, Müllheim – Städtische Galerie, Weil am Rhein – Morat-Institut, Freiburg • 2013 Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt • 2012 Galerie Rottloff, Karlsruhe • 2011 Galerie Frank Schlag & Cie., Essen • 2010 Kunsthandel-Agentur Bernd Schulz, Kamp-Lintfort • 2009 Galerie Rottloff, Karlsruhe • 2008 Messehaus, Essen • 2007 Frankfurter Westend Galerie, Frankfurt • 2006-1976 Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.
Siegmar Gassert:
Mit Joachim Czichon haben wir es mit einem heutigen Vertreter der lyrischen Abstraktion zu tun, der seinen eigenen, ihm gemäßen künstlerisch-kreativen Weg gegangen ist und geht. Anfangs spielten noch gegenständliche Bildreste eine stimulierende Rolle. Gewissermaßen als selbstgestellte Aufforderung, sich aufzumachen in die Konkretion des Unbekannten.

Wilhelm Gall:
Czichon darf nach all dem als ein Vertreter der sogenannten ,Neuen Figuration’ bezeichnet werden, der es darum geht, nicht das Abbild, sondern das Inbild, oder genauer gesagt die eigene Reflexion über das Innenbild des Menschen zu fixieren.

Manfred de la Motte:
Hier, bei Joachim Czichon atmet anderes. Es inhaliert, saugt ein, verinnerlicht – und entläßt, atmet aus, verströmt sich, wird offensichtlich, bildlich offen und ganz frei, schwebend.

Anton Schmid:
Er macht sich ja beim Malen in subtiler Weise daran, die ursprünglich zum Teil recht deftig ins Bild gebrachte Farbigkeit zu bändigen. Für ihn ist das oft eine heftige Herausforderung und ein langwieriger Prozeß. Die fertigen Bilder verraten davon nur noch einen Bruchteil. Aber sie rühren uns immer aufs neue an: lebendig, persönlich und mit geheimer Kraft.


Czichon
Nach dem Spiel 2014, Acryl auf Leinwand, 160 x 100 cm

Czichon
Figur mit Gelb 2007, Acryl auf Leinwand, 120 x 90 cm

Czichon
Mit Gelb Rot im Zwiegespräch 2013, Acryl auf Leinwand, 90 x 120 cm

Czichon
Dialog in Coelin 2014, Acryl auf Leinwand, 100 x 160 cm

Czichon
Spuren der Schöpfung 2005/06, Acryl auf Leinwand, 120 x 90 cm

Czichon
Geteilte Ansichten 2001, Acryl auf Leinwand, 120 x 90 cm